Gesehen werden schützt

Am Dienstagvormittag, dem 10. September 2019, fand vor der Bertha von Suttner Schule eine Verkehrssicherheitsaktion der Grazer Polizei statt.

Unter dem Motto „Gesehen werden schützt“ verteilte die Polizei reflektierende Textilbänder, die den übrigen Verkehrsteilnehmern die Anwesenheit von Schülerinnen und Schülern im Verkehrsraum signalisieren soll Im Jahr 2018 wurde die Grazer Polizei zu 68 Verkehrsunfällen am Schulweg gerufen. Dabei wurden 71 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen sechs und 15 Jahren teils schwer verletzt.
Stadtpolizeikommandant Kurt Kemeter: „Ein Teil dieser Unfälle ist auf das zu späte Erkennen von Fußgängern zurückzuführen. Das ist Grund genug für uns, in den ersten Schulwochen verstärkte Präsenz vor den Grazer Volksschulen zu zeigen.“ Der Grazer Schulstadtrat Kurt Hohensinner: „Wir sind der Grazer Polizei und GEMEINSAM.SICHER dankbar, dass hier rechtzeitig Vorsorge getroffen wird. Mein Appell geht an die Eltern, ihr Kind rechtzeitig und mit gut sichtbarer Kleidung in die Schule zu schicken. Reflektierende Textilbänder können enorm zur Verstärkung der Sichtbarkeit beitragen, denn gesehen werden schützt.“
Ziel der heutigen Aktion war es, die Verkehrssicherheit am Schulweg zu erhöhen. Dabei sollen die Schulkinder animiert werden, durch ihr eigenes Verhalten selbst einen Beitrag zur Sicherheit zu leisten.
Mit der Verteilung der bereits im Juli erschienenen Broschüre „Trend & Sport“ wurden zudem die e-mobilen Kids über die richtige Nutzung von Trendsportgeräten informiert und auch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.



Foto: © LPD Steiermark/Gimpel